
Am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Leverkusen-Wiesdorf hat sich nach Ansicht des ehemaligen Ratsherren Friedrich Busch (FDP) ein Problem mit Stadttauben verschärft. Busch kritisiert in einem akuellen Schreiben an die Presse insbesondere die Hinterlassenschaften der Tiere und fordert von der Stadt eine häufigere Reinigung.
Der im Januar 2020 eröffnete Busbahnhof ist unter anderem durch sein rund 3,9 Millionen Euro teures Membrandach geprägt. Dieses biete den Tauben zahlreiche Möglichkeiten, sich dort aufzuhalten, sagt Busch. „Das Dach zieht nicht nur die Blicke der vielen Fahrgäste auf sich, sondern hat auch zahlreiche Stadttauben angezogen, die sich an vielen Stellen einen „wunderschönen“ Aufenthaltsort unter dem Dach gesucht haben.“
Inzwischen seien an mehreren Stellen auf dem Boden deutliche Verschmutzungen durch Taubenkot zu sehen. Das sei gerade an einem stark frequentierten Ort wie dem Busbahnhof problematisch, zumal täglich Hunderte von Menschen darüber laufen würden, meint Busch und argumentiert: „Der Anblick ist nicht nur ekelhaft, sondern vom Taubenkot geht auch eine gesundheitliche Gefährdung aus, vor allem dann, wenn der aufgewirbelte, getrocknete Kotstaub eingeatmet wird.“
Eine Vertreibung der Tauben vom Busbahnhof hält Busch nicht für ausreichend erfolgversprechend. Stattdessen setzt er auf eine regelmäßige Reinigung. Die Stadt solle ihre Reinigungsintervalle so organisieren, „dass der Taubenkot immer wieder baldmöglichst beseitigt wird“, fordert er.
Quelle + Foto klein: Friedrich Busch, Foto Busbahnhof: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL mit Unterstützung von ChatGPT
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