
Ein Waldbrand hat am Freitagabend in Leverkusen-Rheindorf rund einen Hektar Fläche erfasst. Die Feuerwehr war mit 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Nach etwa dreieinhalb Stunden war der Brand unter Kontrolle.
Gegen 20 Uhr wurde zunächst ein Vegetationsbrand an der Elbestraße gemeldet. Auf rund 250 Quadratmetern brannte der Waldboden. Noch während der Löscharbeiten ging ein weiterer Notruf ein: Im angrenzenden Waldstück zwischen Felderstraße und Helmestraße hatte sich das Feuer bereits deutlich ausgebreitet.
Die Feuerwehr verstärkte daraufhin ihre Kräfte. Wegen des unwegsamen Geländes kamen auch Kräder der Freiwilligen Feuerwehr sowie Drohnen der DLRG Leverkusen und Köln zur Erkundung zum Einsatz. Das Feuer breitete sich auf rund 10.000 Quadratmeter aus. Zeitweise bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen mit sechs Löschrohren von drei Seiten.
Glücklicherweise blieb der Brand auf den Boden sowie den unteren Bereich von Bäumen und Sträuchern begrenzt, berichtet die Feuewehr. Wegen der starken Rauchentwicklung und des Brandgeruchs wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert.
Nach rund 90 Minuten war das Feuer so weit eingedämmt, dass die Feuerwehr mit Wärmebildkameras nach Glutnestern suchen und umfangreiche Nachlöscharbeiten durchführen konnte. So konnte eine weitere Ausbreitung verhindert und der Brand auf etwa ein Hektar begrenzt werden.
Angesichts der anhaltenden Trockenheit wurden vorsorglich sämtliche Einheiten der Feuerwehr Leverkusen in Bereitschaft versetzt. Während des Einsatzes blieb der Grundschutz für das Stadtgebiet sichergestellt. Parallel wurden weitere Einsätze, darunter ein Verkehrsunfall und eine Ölspur, abgearbeitet.
Quelle: Feuerwehr Leverkusen, Foto: MW, Bearbeitung anzeiger24.de: BL mit Unterstützung von ChatGPT
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