Cold Case aus 2017 neu aufgerollt

Fast neun Jahre nach einem bislang ungeklärten Mordfall haben Staatsanwaltschaft Köln und Kriminalpolizei die Ermittlungen erneut aufgenommen. Anlass ist ein aktueller Hinweis aus der Bevölkerung. Am frühen Donnerstagmorgen (27. August 2026) durchsuchten Einsatzkräfte auf Antrag der Staatsanwaltschaft drei Privatwohnungen in Bedburg und im Kreis Wesel.

 

In einer Wohnung in Kamp-Lintfort trafen die Ermittler auf einen 40-jährigen Mann. Er wurde im Rahmen des wegen Mordes geführten Verfahrens erkennungsdienstlich behandelt. Ob und inwieweit er mit der Tat in Verbindung steht, ist derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Ein konkreter Tatverdacht hatte sich bei den ursprünglichen Ermittlungen bislang nicht ergeben.

 

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Der Fall geht auf den 25. November 2017 zurück. Damals entdeckte ein Spaziergänger auf dem Wanderparkplatz „Peringsmaar“ in Bedburg einen schwer verletzten, damals 46 Jahre alten Mann aus Bergheim in seinem VW Golf. Der Mann war durch einen Schuss schwer verletzt worden und wurde in eine Klinik gebracht. Trotz intensivmedizinischer Behandlung verstarb er im August 2018 an den Folgen seiner Verletzung.

 

Bei der damaligen Tatortaufnahme fanden die Ermittler mehrere Einschusslöcher in Verkehrsschildern in der Umgebung sowie am Fahrzeug des Opfers. Nach dem heutigen Stand gehen die Ermittler davon aus, dass die Schussabgabe bereits zwei Tage vor dem Auffinden des Schwerverletzten erfolgt war.

 

Eine seinerzeit eingerichtete Mordkommission konnte bislang keinen konkreten Tatverdacht ermitteln. Auch die Hintergründe der Tat sind weiterhin ungeklärt. Die nun durchgeführten Durchsuchungen sollen neue Erkenntnisse liefern. Dabei stellten die Beamten mehrere Mobiltelefone sicher. Die kriminaltechnische Untersuchung und Auswertung der Geräte stehen noch aus.

 

Die Ermittler hoffen weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zu dem Geschehen oder zu möglichen Hintergründen machen kann, wird gebeten, sich unter 0221 229-0 bei der Polizei Köln zu melden oder eine E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu senden.

Fast neun Jahre nach einem bislang ungeklärten Mordfall haben Staatsanwaltschaft Köln und Kriminalpolizei die Ermittlungen erneut aufgenommen. Anlass ist ein aktueller Hinweis aus der Bevölkerung. Am frühen Donnerstagmorgen (27. August 2026) durchsuchten Einsatzkräfte auf Antrag der Staatsanwaltschaft drei Privatwohnungen in Bedburg und im Kreis Wesel.

 

In einer Wohnung in Kamp-Lintfort trafen die Ermittler auf einen 40-jährigen Mann. Er wurde im Rahmen des wegen Mordes geführten Verfahrens erkennungsdienstlich behandelt. Ob und inwieweit er mit der Tat in Verbindung steht, ist derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Ein konkreter Tatverdacht hatte sich bei den ursprünglichen Ermittlungen bislang nicht ergeben.

 

Der Fall geht auf den 25. November 2017 zurück. Damals entdeckte ein Spaziergänger auf dem Wanderparkplatz „Peringsmaar“ in Bedburg einen schwer verletzten, damals 46 Jahre alten Mann aus Bergheim in seinem VW Golf. Der Mann war durch einen Schuss schwer verletzt worden und wurde in eine Klinik gebracht. Trotz intensivmedizinischer Behandlung verstarb er im August 2018 an den Folgen seiner Verletzung.

 

Bei der damaligen Tatortaufnahme fanden die Ermittler mehrere Einschusslöcher in Verkehrsschildern in der Umgebung sowie am Fahrzeug des Opfers. Nach dem heutigen Stand gehen die Ermittler davon aus, dass die Schussabgabe bereits zwei Tage vor dem Auffinden des Schwerverletzten erfolgt war.

 

Eine seinerzeit eingerichtete Mordkommission konnte bislang keinen konkreten Tatverdacht ermitteln. Auch die Hintergründe der Tat sind weiterhin ungeklärt. Die nun durchgeführten Durchsuchungen sollen neue Erkenntnisse liefern. Dabei stellten die Beamten mehrere Mobiltelefone sicher. Die kriminaltechnische Untersuchung und Auswertung der Geräte stehen noch aus.

 

Die Ermittler hoffen weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zu dem Geschehen oder zu möglichen Hintergründen machen kann, wird gebeten, sich unter 0221 229-0 bei der Polizei Köln zu melden oder eine E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu senden.

  

Quelle: Polizei Köln (bg/al), Symbolfoto: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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