
Wie sollte das Zentrum von Wiesdorf aussehen? Während heute erneut intensiv über die Zukunft der Leverkusener City diskutiert wird, lohnt sich ein Blick zurück: Vor rund 100 Jahren legte der Architekt und Stadtplaner Wilhelm Fähler wichtige Grundlagen für die Entwicklung Leverkusens.
Fähler (1889–1953) kam 1917 als junger Architekt in die Dienste der Stadt. Zunächst als Gemeindebaumeister, ab 1922 als freier Architekt, prägte er die städtebauliche Entwicklung vor allem in Wiesdorf, Manfort und Bürrig. Zu seinen Arbeiten gehören komplette Siedlungen wie Heidehöhe, Neuenhof und Wuppermann, aber auch markante Einzelbauten. Dazu zählen unter anderem das heutige Carl-Duisberg-Gymnasium, das Evangelische Pfarrhaus und die Feuerwache in Bürrig.
Ein Stadtspaziergang unter dem Titel „100 Jahre Stadtplanung – Wilhelm Fähler: Spuren des Architekten in Leverkusen“ lädt dazu ein, die Geschichte und die städtebaulichen Ideen Fählers vor Ort zu entdecken. Dabei werden auch die damaligen Pläne für das Wiesdorfer Stadtzentrum erläutert.
Auf dem rund 1,5-stündigen Rundgang mit einer Strecke von etwa vier Kilometern stehen einige der oben genannten Gebäude auf dem Programm. Weitere Bauwerke Fählers werden anhand von Abbildungen vorgestellt.
Der Rundgang findet am Donnerstag, 3. September 2026, um 17 Uhr statt. Treffpunkt ist vor der Christuskirche, Dönhoffstraße 2, 51373 Leverkusen. Die Tour endet am ehemaligen Kriegerehrenheim an der Windthorststraße.
Die Teilnahme kostet 9 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Kinder bis 15 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter dem Stichwort „Der Architekt Wilhelm Fähler“ HIER möglich.
Quelle: Gästeführer:Innen Leverkusen und Bergisches Land e.V., Fotos: Roland Schaper u. Stadtarchiv Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/
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