
Im Rahmen einer einwöchigen Schwerpunktaktion hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt verstärkt gegen achtlos entsorgten Müll vorgegangen. Zwischen dem 4. und 10. Mai 2026 waren die Einsatzkräfte an verschiedenen Orten im Stadtgebiet unterwegs, insbesondere in Fußgängerzonen, am Busbahnhof in Wiesdorf sowie an bekannten Müll-Hotspots und rund um Wertstoffinseln und Altkleidercontainer – teilweise auch in Zivil.
Dabei stellte der KOD rund 75 Verstöße fest. Im Fokus standen vor allem Zigarettenkippen sowie Essens- und Verpackungsreste, die trotz vorhandener Abfallbehälter im Umfeld einfach auf den Boden geworfen wurden. Die Betroffenen erhalten Bußgeldbescheide durch die Zentrale Bußgeldstelle; bereits kleinere Verstöße ziehen in der Regel mindestens 100 Euro Bußgeld nach sich.
Die Stadt weist darauf hin, dass insbesondere Zigarettenkippen die Umwelt stark belasten. Sie werden leicht verweht oder weggespült und gelangen über das Regenwasser in Gewässer, wo sie laut Naturschutzbund Deutschland e.V. durch Schadstoffe und Mikroplastik erhebliche Folgen für Wasserorganismen haben können. Auch unsachgemäß entsorgte Essensreste können Schädlinge wie Ratten anziehen.
Oberbürgermeister Stefan Hebbel unterstützt das Vorgehen: „Wir müssen das Bewusstsein für mehr Eigenverantwortlichkeit gerade auch mit solchen Aktionen immer wieder schärfen. Nur so lassen sich Verhaltensweisen langfristig positiv verändern.“
Die Stadt kündigt an, die Kontrollen an Müll-Schwerpunkten im Rahmen der regulären Einsatzplanung des KOD fortzuführen.
Quelle + Foto: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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