28 Kinder aus Hitdorf, ein Schulstreit und die Frage: Wer zahlt für den kürzeren Schulweg?

28 Kinder aus Hitdorf möchten in diesem Sommer auf das nahe gelegene Otto-Hahn-Gymnasium in Monheim wechseln. Für viele Familien wäre das die kürzeste und praktischste Lösung. Doch Monheim möchte sich das gerne bezahlen lassen.

Die Stadt Leverkusen lehnt jedoch eine Kostenbeteiligung an Schulplätzen in Monheim ab. Der Grund: Nach Angaben von Oberbürgermeister Stefan Hebbel kann Leverkusen alle betroffenen Kinder an eigenen Gymnasien aufnehmen.

 

Sind solche Zahlungen zwischen Städten üblich?

 Ja, aber häufig nur dann, wenn eine Stadt nicht genügend eigene Schulplätze hat. Wenn jedoch ausreichend eigene Plätze vorhanden sind, besteht normalerweise keine Pflicht, zusätzliche Plätze außerhalb der Stadt zu finanzieren.

 

Warum lehnt Leverkusen die Zahlung ab? Es geht um richtig viel Geld!

 Die Stadt Monheim verlangt laut Verwaltung zwischen 1.000 und 1.500 Euro pro Monat und Kind. Für 28 Kinder könnten dadurch Kosten von bis zu rund 500.000 Euro pro Jahr entstehen. Das wäre für die ohnehin hoch verschuldete Stadt Leverkusen eine erhebliche zusätzliche Belastung.

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Längere Schulwege haben nicht nur Hitdorfer Kinder

 Die Wege von Hitdorf zu Gymnasien in Leverkusen sind meist länger als nach Monheim. Die Stadt verweist jedoch darauf, dass auch Kinder aus anderen Stadtteilen längere Schulwege innerhalb Leverkusens haben. Die Hitdorfer Kinder erhalten aber auf jeden Fall einen Gymnasialplatz in Leverkusen.

 

Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de/ChatGPT generiert


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