
Mit einer gemeinsamen Präventionsaktion haben die Stadt Leverkusen und die Polizei auf das Problem von Radfahrenden aufmerksam gemacht, die den Kreisverkehr am Berliner Platz in Opladen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung nutzen. Nach Beobachtungen der Verkehrsbehörden kommt es dort immer wieder zu entsprechenden Verstößen.
Das Fahren in die falsche Richtung birgt nach Angaben der Stadt erhebliche Risiken. Autofahrer, Fußgänger und andere Radfahrende rechnen an Querungsstellen in der Regel nicht mit Verkehr aus der Gegenrichtung. Dadurch können gefährliche Situationen und Unfälle entstehen. Besonders an stark frequentierten und komplexen Verkehrsknotenpunkten wie dem Berliner Platz sei die Einhaltung der Verkehrsregeln für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer von großer Bedeutung.
Um auf die Problematik hinzuweisen, brachten Mitarbeitende des Fachbereichs Mobilität und Klimaschutz gemeinsam mit der Polizei an mehreren Stellen des Kreisverkehrs Markierungen aus Sprühkreide auf. Mithilfe von Schablonen wird dort auf die korrekte Fahrtrichtung für Radfahrende hingewiesen.
Ähnliche Maßnahmen hatte die Polizei bereits in der Vergangenheit durchgeführt. Da das sogenannte Falschfahren nicht nur am Berliner Platz, sondern auch an anderen Stellen im Stadtgebiet beobachtet wird, sollen vergleichbare Aktionen künftig verstärkt stattfinden.
Im Anschluss an die Sensibilisierungsmaßnahme führte die Polizei Schwerpunktkontrollen im Bereich des Berliner Platzes durch.
Quelle + Foto: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
BUZ: Tobias Scheibe vom Fachbereich Mobilität und Klimaschutz sowie Polizeihauptkommissar Matthias Blasius demonstrieren die korrekte Fahrtrichtung für Radfahrende am Berliner Platz.
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