
Der dritte LeverkusenPride findet am 20. und 21. Juni 2026 in Schlebusch statt. Der Verein Pride am Rhein e.V. will „mit neuer Veranstaltungsstruktur, politischer Demonstration, Open Stage, Backstage-Führungen, SafeNow-Zone und starkem Bühnenprogramm“ erneut für einen Ort queerer Vielfalt sorgen. Die Veranstaltung soll unter dem Motto „Gemeinsam wachsen wir. Sichtbar. Stark. Queer.“ Und nicht nur das: Das Motto soll auch als eigener Song den LeverkusenPride musikalisch begleiten.
Der LeverkusenPride versteht sich nach Angaben des Veranstalters Pride am Rhein e.V. ausdrücklich als politische Veranstaltung. Im Mittelpunkt steht die Demonstration für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und den Schutz queerer Menschen.
„Wir feiern das, was queere Menschen bereits erreicht haben. Aber wir dürfen nicht so tun, als sei Gleichberechtigung schon vollständig erreicht. Solange queere Menschen um Sicherheit, Sichtbarkeit und Anerkennung kämpfen müssen, bleibt der LeverkusenPride politischer Protest“, erklärt Gesamtleiter Marco Sahler.
Neu ist 2026 die räumliche Struktur des CSD. Der Lindenplatz wird mit der „Pride Oase“ und einer Open Stage zum zentralen Zugangspunkt. Von dort erstreckt sich das Veranstaltungsgelände über die Bergische Landstraße und die Morsbroicher Straße bis zum Schlebuscher Marktplatz. Dort befinden sich die Hauptbühne, Informationsstände sowie Gastronomieangebote.
Die bisherige „Chill & Talk Bühne“ wird zur offenen Bühne für Musikerinnen und Musiker, Rednerinnen und Redner, Poetry-Slammerinnen und Poetry-Slammer sowie weitere Künstlerinnen und Künstler. Bewerbungen sind bereits möglich.
Ein Schwerpunkt liegt zudem auf Sicherheit und Awareness. Das gesamte Gelände wird als SafeNow-Zone eingerichtet. „Sichtbarkeit braucht Räume, in denen Menschen sich sicher und willkommen fühlen. Mit SafeNow, unserem Awareness-Team und vielen ehrenamtlichen Helfer*innen schaffen wir genau diesen Rahmen: Community, Zusammenhalt und Sicherheit gehören für uns zusammen“, sagt Sonja Dawson, stellvertretende Gesamtleitung des LeverkusenPride.
Auch die Demonstration erhält eine besondere Streckenführung. Aufgrund einer Sperrung startet sie auf der Mülheimer Straße. Die Route führt zweimal durch die Schlebuscher Fußgängerzone und macht einen U-Turn über die Herbert-Wehner-Straße. „Diese Route macht die Demonstration noch sichtbarer. Dass wir zweimal durch die Fußgängerzone ziehen und die Demonstrierenden sich auf der Herbert-Wehner-Straße gegenseitig sehen können, schafft ein starkes Bild: Wir zeigen uns, wir sehen uns und wir stehen gemeinsam für unsere Rechte ein“, so Demoleiter Andreas Beljan.
Auf der Hauptbühne sind an beiden Tagen Musik, politische Gespräche und Showprogramm geplant. Zu den angekündigten Höhepunkten gehören Planschemalöör am Samstagabend, Kaschemm am Sonntag nach der Demonstration sowie Roxxette – The Tribute Show am Sonntagabend. Ergänzt wird das Programm durch DJ-Sets, Travestie-Showelemente, Einzelkünstler und weitere Acts.
Neu sind außerdem geführte Backstage-Touren, die Einblicke in Technik, Organisation und Bühnenbetrieb ermöglichen sollen. Das Straßenfest wird durch queere Organisationen, Kirchen, gemeinnützige Institutionen sowie zahlreiche Informations-, Essens- und Getränkestände ergänzt.
Weitere Infos zur Leverkusen Pride gibt es HIER.
Quelle + Foto: Pride am Rhein e.V., Bearbeitung anzeiger24.de: BL
Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/
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