Die Grünen im Leverkusener Stadtrat fordern, die Belange des Fuß- und Radverkehrs beim Ausbau der A1, der A3 und des Autobahnkreuzes Leverkusen frühzeitig zu berücksichtigen. Mit einem Antrag wollen sie erreichen, dass wichtige Verbindungen auch während der mehrjährigen Bauarbeiten nutzbar bleiben.

 

Betroffen sind nach Angaben der Grünen Wege, die Stadtteile miteinander verbinden und unter anderem für Schul- und Arbeitswege sowie den Weg zu Sport- und Freizeiteinrichtungen genutzt werden.

 

Bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung müssen wir im Blick behalten, wie die Menschen auch abseits des Autos durch die Stadt kommen. Wo bestehende Wege nicht erhalten werden können, braucht es sichere, direkte und barrierefreie Alternativen“, erklärt Christoph Kühl, mobilitätspolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion.

 

Nach den veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen der Autobahn GmbH sind Änderungen an bestehenden Rad- und Fußwegen sowie neue Verbindungen vorgesehen. Die Grünen fordern deshalb, dass die Stadt die Planungen eng begleitet und die Auswirkungen auf das Wegenetz berücksichtigt.

 

„Die Entscheidungen der Autobahn GmbH haben ganz konkrete Auswirkungen auf die Mobilität in Leverkusen. Deshalb muss die Stadt ihre Interessen konsequent einbringen und darauf achten, dass wichtige Verbindungen zwischen unseren Stadtteilen funktionieren“, erklärt Claudia Wiese, Vorsitzende der Grünen Ratsfraktion.

 

Unbenannt-3

 

Der Antrag sieht außerdem vor, die politischen Gremien regelmäßig über Abstimmungen mit der Autobahn GmbH sowie über Sperrungen, Umleitungen und Ersatzmaßnahmen zu informieren.

 

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Leverkusen, Symbolbild: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL mit Unterstützung von ChatGPT

 

 

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an

presse@anzeiger24.de

oder als Kommentar bei Facebook.

Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.