
Der Bildungsausschuss der Stadt Leverkusen hat sich in seiner vergangenen Sitzung schwerpunktmäßig mit der Verbesserung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche befasst. Einstimmig empfahl das Gremium dem Rat, eine stadtweite Bildungskonferenz zu veranstalten. Organisiert vom Kommunalen Bildungsbüro sollen dort Schulen, Kitas, Elternvertretungen und weitere Akteurinnen und Akteure gemeinsam beraten, wie die Empfehlungen der Enquetekommission des Landes Nordrhein-Westfalen zur Chancengleichheit in der Bildung in Leverkusen umgesetzt werden können.
Jugendstadtrat setzt wichtige Impulse – Aber keine Erste-Hilfe-Kurse für alle
Zwei Anträge des Jugendstadtrates standen ebenfalls im Mittelpunkt der Beratungen. Der Wunsch nach verpflichtenden Erste-Hilfe-Kursen an weiterführenden Schulen wird von der Stadt an das Land Nordrhein-Westfalen weitergeleitet, da die Kommune hierfür nicht zuständig ist. Ein weiterer Antrag für zusätzliche Musikschulangebote in Opladen zeigte, dass derzeit leider sowohl Personal als auch geeignete Räumlichkeiten fehlen.

Mehr Sicherheit auf dem Schulweg
Einstimmig unterstützte der Ausschuss dafür zentrale Teile des Schulwegsicherungskonzepts. Ziel ist es, Gefahrenstellen auf Schulwegen zu identifizieren und die Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche nachhaltig zu verbessern.
Nachhaltigkeit als Bildungsaufgabe
Der Ausschuss nahm den ersten Nachhaltigkeitsbericht der Stadt zur Kenntnis und befasste sich mit einem Konzept zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Themen wie Klimaschutz, Umweltbewusstsein und verantwortungsvolles Handeln so dauerhaft in allen Bildungsbereichen verankert werden.
Investitionen in Schulen und Kultur
Einstimmig sprach sich der Bildungsausschuss zudem für die weitere Planung zur Erweiterung und Sanierung der KGS Burgweg aus. Vorgestellt wurden außerdem der aktuelle Bildungsbericht 2025/2026, die Ausbildungs-App beAzubi sowie die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen. Stadtdirektor Marc Adomat kündigte an, dass die bisherigen Jugendkunstgruppen in die Musikschule integriert werden. Diese trägt künftig den Namen Musik- und Kunstschule Leverkusen.
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de/ChatGPT generiert
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