
Gleich zweimal haben die Polizeihunde „Aiko“ und „Ciri“ in der Nacht zu Montag, 31. August 2026, mutmaßliche Einbrecher aufgespürt. In Leverkusen stellten die Einsatzkräfte drei Jugendliche, in Köln-Longerich nahm Diensthund „Aiko“ einen 28-Jährigen fest, der sich auf einem Baum versteckt hatte.
Der erste Einsatz begann gegen 22.40 Uhr in der Elbestraße in Leverkusen-Rheindorf. Zeugen hatten die Polizei alarmiert, weil drei Männer offenbar versuchten, in eine Schule einzubrechen. Einsatzkräfte nahmen einen 17-Jährigen noch vor dem Gebäude fest.
Seine beiden mutmaßlichen Komplizen im Alter von 17 und 18 Jahren flüchteten zunächst auf das Schuldach. Dort kam Diensthund „Ciri“ zum Einsatz. Als die beiden Verdächtigen den Polizeihund sahen, legten sie sich laut Polizei umgehend auf den Boden und ließen sich widerstandslos festnehmen.
Nur wenige Stunden später wurden die Hundeführer erneut alarmiert – diesmal nach Köln-Longerich. Gegen 2 Uhr hatten Anwohner im August-Haas-Weg drei dunkel gekleidete Personen bei mutmaßlichen Garagenaufbrüchen beobachtet. Die Verdächtigen flüchteten nach Angaben der Polizei anschließend mit Fahrrädern.
Einen der Männer entdeckten die Einsatzkräfte im Bereich Militärringstraße/Herforder Straße. Der 28-Jährige ließ sein Fahrrad zurück und rannte in ein nahegelegenes Waldstück. Dort versuchte er offenbar, sich auf einem Baum zu verstecken.
Vergeblich: Diensthund „Aiko“ spürte den Mann auf und stellte ihn bellend. Auch der 28-Jährige ließ sich anschließend widerstandslos festnehmen. Nach seinen beiden mutmaßlichen Komplizen wird weiterhin gefahndet.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der beiden Gesuchten geben können, sich unter 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den zuständigen Kriminalkommissariaten 54 und 57 zu melden.
Quelle + Foto: Polizei Köln (cr/ts), Bearbeitung anzeiger24.de: BL
Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/
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