Die Feuerwehr Leverkusen beteiligt sich an einem internationalen Einsatz zur Bekämpfung großflächiger Waldbrände in Serbien. Drei Feuerwehrkräfte aus Leverkusen sind Teil des deutschen EU-Waldbrandmoduls GFFF-V DE1, das heute in der Republik Serbien ankommen soll.

Der deutsche Einsatzverband wird auf Ersuchen der serbischen Behörden über das EU-Katastrophenschutzverfahren entsandt. Neben den Feuerwehrkräften aus Nordrhein-Westfalen gehören auch Einsatzkräfte aus Niedersachsen zum Verband. Unterstützt wird die Einheit durch Fachberater der auf Naturkatastrophen spezialisierten Hilfsorganisation @fire sowie eine Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe.

 

Die Feuerwehr Leverkusen stellt für den Einsatz drei Einsatzkräfte sowie ein geländegängiges Tanklöschfahrzeug und ein Katastrophenschutz-Löschfahrzeug.

 

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Welche konkreten Aufgaben die deutschen Einsatzkräfte in Serbien übernehmen werden, soll im weiteren Verlauf der Anreise beziehungsweise nach dem Eintreffen vor Ort entschieden werden. Die Ankunft des Einsatzverbandes wird im Laufe des Montags im Nordwesten Serbiens erwartet.

 

Für das seit 2019 im europäischen Katastrophenschutzverfahren gemeldete Waldbrandmodul ist es bereits der sechste Auslandseinsatz. Allein in diesem Jahr war die Einheit bereits zur Unterstützung bei Waldbränden in den Niederlanden und Spanien im Einsatz. In der vergangenen Woche wurde das Modul zudem bei den Waldbränden im Kreis Düren eingesetzt.

 

Für die Bewältigung großflächiger Waldbrände hält das Europäische Katastrophenschutzverfahren spezialisierte Waldbrandmodule vor. Diese können bei einem entsprechenden Hilfeersuchen kurzfristig innerhalb der Europäischen Union und in Beitrittskandidatenstaaten mobilisiert werden. Die Einsatzkosten werden vom Bund gemeinsam mit der Europäischen Union getragen.

 

Die operative Koordinierung des Einsatzes erfolgt durch das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in enger Abstimmung mit der Feuerwehr Bonn und den zuständigen Stellen der Europäischen Union.

 

Quelle: Feuerwehr Leverkusen, Symbolfoto: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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