Mehrere Versammlungen in der ersten Septemberwoche

Die Polizei Köln bereitet sich in der ersten Septemberwoche auf das Protestcamp „Rheinmetall entwaffnen“ sowie mehrere weitere Versammlungen im Stadtgebiet vor. Im Zusammenhang mit den Veranstaltungen kann es insbesondere im Straßenverkehr vorübergehend zu Beeinträchtigungen kommen.

 

Das Protestcamp ist vom 1. bis 6. September 2026 als Dauerversammlung angezeigt. Wie bereits im vergangenen Jahr werden rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Das Camp soll im Bereich des Inneren Grüngürtels auf Höhe des Colonius beziehungsweise des Naturfreundehauses Mitte sowie im gesamten Bereich zwischen Venloer Straße und Subbelrather Straße stattfinden.

 

Unbenannt-12-JPG-Heizung

 

Allein am 1. September, dem sogenannten Antikriegstag, wird die Polizei nach eigenen Angaben in der Spitze mit bis zu 1.000 Einsatzkräften im Einsatz sein. Ihr Auftrag sei es insbesondere, die Durchführung der Versammlungen zu gewährleisten und zu schützen.

 

Der Leitende Polizeidirektor Frank Wißbaum, der den Großeinsatz gemeinsam mit einem Führungsstab leiten wird, erklärt: „Als Polizei Köln bereiten wir uns bereits seit längerer Zeit intensiv auf das angezeigte Protestcamp und die weiteren Versammlungen vor. Wir sind rund um die Uhr im Einsatz und damit auch in der Lage, auf nicht angezeigte Aktionen zu reagieren. Die Versammlungsfreiheit und die Freiheit der Meinungsäußerung sind Eckpfeiler unserer Demokratie. Gleichzeitig dürfen wir die Beeinträchtigungen für die Menschen in Köln, etwa durch erforderliche Sperrungen, nicht aus den Augen verlieren. Meine Hoffnung – und das habe ich auch in Gesprächen deutlich zum Ausdruck gebracht – ist: viel friedlicher Protest. Und die Betonung liegt auf friedlich! In unsere polizeilichen Planungen fließen die Erfahrungen ein, die wir als Polizei Köln bei zahlreichen großen Einsatzlagen gesammelt haben. Darüber hinaus stehen wir in engem Austausch mit anderen Sicherheitsbehörden, wie beispielsweise dem LKA NRW und dem BKA.“

 

Weitere Versammlungen

Für Dienstag, 1. September, ist ab 17 Uhr ein Aufzug zum Thema „Antikriegstag“ mit 800 bis 900 Teilnehmern angezeigt. Er startet am Friesenplatz und soll gegen 20.30 Uhr im Leo-Amann-Park in Ehrenfeld enden. Auf der Venloer Straße ist von nachmittags bis abends mit Verkehrsstörungen zu rechnen.

 

Am Freitag, 4. September, findet ab 9 Uhr ein „Langer Marsch für Freiheit und Demokratie“ mit rund 2.000 angezeigten Teilnehmern statt. Die Route führt vom Bahnhofsvorplatz unter anderem über die Ringe, den Hansaring, den Ebertplatz und das Konrad-Adenauer-Ufer zurück zum Bahnhofsvorplatz.

 

Für Samstag, 5. September, ist ab 13 Uhr ein Aufzug mit dem Thema „Frieden für alle auf der Welt“ angezeigt. Rund 500 Teilnehmer werden erwartet. Startpunkt soll der Domvorplatz sein. Die genaue Wegstrecke wird derzeit noch abgestimmt.

 

Aktuelle Informationen zu Sperrungen, Umleitungen und zum Verlauf der Versammlungen will die Polizei an den Einsatztagen über ihre Social-Media-Kanäle sowie ihren WhatsApp-Kanal veröffentlichen.

 

Quelle: Polizei Köln (al/bg), Symbolfoto: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an

presse@anzeiger24.de

oder als Kommentar bei Facebook.

Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.