Das CDU-Ratsmitglied Rüdiger Scholz hat in einem Schreiben an Oberbürgermeister Stefan Hebbel nachgefragt, wann mit der Vorlage für den Bau des Lückenschluss Solinger Straße/Löhstraße über die Verlängerung der ehemaligen Trasse der Straße `Am Vogelsang` für den Radschnellweg zu rechnen ist.

 

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Er erklärt dazu: „Der Lückenschuss wurde 2018 vom Stadtbezirk I beschlossen und im Juni 2020 vom Stadtrat in das `Mobilitätskonzept Leverkusen 2030+` übernommen. Im Dezember 2021 teilte die Verwaltung mit, dass ein Planungsauftrag für den Radschnellweg vergeben wurde, im Dezember 2022 wurde dann die notwendige Vorlage für die politischen Gremien für das Jahr 2023 angekündigt. Passiert ist seither nichts, obwohl es mittlerweile in der Stadtverwaltung sogar einen eigenen Fachbereich Mobilität gibt“, fasst der Politiker zusammen und ergänzt: „Leverkusen hinkt bei der Mobilitätswende anderen Kommunen deutlich hinterher. Es mangelt aber nicht an den notwendigen Beschlüssen der Politik, sondern an der fehlenden Umsetzung der vorhandenen Beschlüsse durch die Verwaltung. Hier hat Oberbürgermeister Stefan Hebbel unverschuldet ein Erbe übernehmen müssen. Dass acht Jahre nach den politischen Beschlüssen nicht einmal im Ansatz die Realisierung des Lückenschlusses in Rheindorf zu erkennen ist, ist nicht zu entschuldigen. Es ist jetzt dringend angesagt, die 2022 angekündigte Vorlage zeitnah in die Gremien zu geben und vor allem den Antrag auf Förderung der Baumaßnahme zu stellen.“

 

Quelle + Foto: Rüdiger Scholz (CDU, MdL + Stadtratsmitglied), Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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