In Bürrig und Quettingen könnten in den kommenden Jahren zwei größere Bauvorhaben mit Fördermitteln des Landes finanziert werden. Nach dem Vorschlag der Leverkusener Stadtverwaltung sind insgesamt rund 9,4 Millionen Euro für ein neues Feuerwehrgebäude in Bürrig und ein neues Umkleidegebäude an der Sportplatzanlage Quettingen vorgesehen. Die SPD begrüßt die Pläne, wie der Ortsverein Bürrig-Küppersteg-Quettingen mitteilt. 

 

Aus dem Sondervermögen des Bundes erhält Leverkusen über das Land insgesamt rund 78,38 Millionen Euro. In der von der Verwaltung vorgelegten Förderliste sind für den Neubau von Fahrzeughalle und Sanitärräumen am Feuerwehrhaus Bürrig 8 Millionen Euro eingeplant. Weitere 1,42 Millionen Euro sollen in den Ersatzneubau des Umkleidegebäudes am Sportplatz Quettingen fließen.

 

Der SPD-Ortsverein Bürrig-Küppersteg-Quettingen sieht darin einen Erfolg seiner langjährigen politischen Arbeit. „Als Ortsverein danken wir ausdrücklich den SPD-Fraktionen im Rat und Bezirk, die in den vergangenen Jahren in den Ausschüssen und im Rat kontinuierlich für beide Vorhaben geworben und die politischen Voraussetzungen mitgeschaffen haben. Dass die Stadtteile Bürrig und Quettingen in dieser Liste vorkommen, ist das Ergebnis dieser beharrlichen Arbeit“, so Nils Kampschulte, Vorsitzender des Ortsvereins.

 

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Neues Feuerwehrhaus in Bürrig

Für das Feuerwehrhaus Bürrig setzt sich die SPD nach eigenen Angaben seit mehr als sechs Jahren für einen Neubau ein. Nun sieht sie die Möglichkeit, dass das Vorhaben konkreter wird.

 

„Schon seit über sechs Jahren setzen wir uns für ein neues Gerätehaus in Bürrig ein, nun ist ein Baustart endlich in Sicht. Ereignisse wie Hochwasser, Waldbrände und andere zeigen, wie wichtig funktionierender Katastrophenschutz ist. Wir wollen den Ehrenamtlichen endlich den Rahmen geben, den sie verdienen: einen sicheren, modernen und einsatzfähigen Raum. Denn am Ende geht es immer um den Schutz für uns alle!“, sagt Paul-Leander Schmidt, Ratsmitglied aus Küppersteg und sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

 

Auch Joelina Peters, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins und Ratsmitglied aus Bürrig, sieht Handlungsbedarf: „Wer im Ernstfall für uns alle einsteht, darf sich nicht mit schlechten Provisorien behelfen müssen. Moderne Fahrzeughallen und ordentliche Sanitärräume sind kein Komfort, sondern Voraussetzung dafür, dass Menschen sich überhaupt ehrenamtlich binden.“

 

Umkleidegebäude in Quettingen

Am Sportplatz Quettingen soll das bestehende Umkleidegebäude durch einen Neubau ersetzt werden. Die Anlage wird nach Angaben der SPD vom TuS 05 Quettingen regelmäßig genutzt. Der Zustand des Gebäudes sei wegen Feuchtigkeit inzwischen so schlecht, dass ein Weiterbetrieb nur noch begrenzt möglich sei.

 

Katja Weierstall, Vorsitzende der SPD Leverkusen, sagt: „Der TuS 05 Quettingen bringt Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem ganzen Stadtteil zusammen – und das seit Jahrzehnten in Gebäuden, die diesem Engagement längst nicht mehr gerecht werden. Ein neues Umkleidegebäude ist die Grundlage dafür, dass der Verein weiter wachsen und allen Mannschaften ordentliche Bedingungen bieten kann.“

 

Ommar Assadullah, Ratsmitglied aus Quettingen, hebt zudem die Bedeutung des Vereins für das Zusammenleben im Stadtteil hervor: „Sportplätze sind die Orte, an denen Integration im Alltag tatsächlich stattfindet, ohne dass jemand ein Programm dafür auflegen muss. Wenn wir wollen, dass das so bleibt, müssen wir dort investieren, wo die Menschen sind – und das ist in Quettingen der Sportplatz.“

 

SPD drängt auf zeitnahe Umsetzung

Da die Fördermittel über einen Zeitraum von zwölf Jahren eingesetzt werden und die notwendigen Baubeschlüsse nacheinander gefasst werden sollen, kommt es nach Ansicht der SPD auch auf die Reihenfolge der Projekte an.

 

„Bürrig und Quettingen sind unterschiedliche Stadtteile mit einer gemeinsamen Erfahrung: Notwendiges wurde hier lange aufgeschoben“, so Paul-Leander Schmidt. „In Quettingen ist der Punkt erreicht, an dem ein weiteres Abwarten den Spielbetrieb selbst gefährdet. Ein Verein, der sein Umkleidegebäude nicht mehr nutzen kann, verliert seine Mannschaften schneller, als eine Sanierung sie zurückholt. Wo Substanz verloren zu gehen droht, muss priorisiert gehandelt werden. Wir werden den Weg bis zu den Baubeschlüssen deshalb eng begleiten.“

 

Der SPD-Ortsverein Bürrig-Küppersteg-Quettingen begrüßt den Vorschlag der Verwaltung und spricht sich dafür aus, die Förderliste in der Ratssitzung am 31. August 2026 zu beschließen.

 

Quelle: SPD-Ortsverein Bürrig-Küppersteg-Quettingen, Symbolfoto: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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