Stadt setzt auf „konsequentes Handeln und vorsorgliche Untersuchungen“

In zwei Räumen der Realschule Am Stadtpark in Leverkusen sind bei Staubuntersuchungen erhöhte Werte von Halb- und Schwermetallen festgestellt worden. Betroffen sind ein Kunstraum und ein angrenzender Nebenraum. Beide Räume sind bereits seit Mitte November vorsorglich gesperrt, dort findet kein Unterricht mehr statt.

 

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Auslöser waren Hinweise aus dem Lehrerkollegium auf eine mögliche Belastung. Die Schulleitung ließ den Raum daraufhin schließen und informierte die Stadtverwaltung. Im Zuge von Überlegungen, den Raum wegen steigender Schülerzahlen wieder zu nutzen, wurde anschließend eine Untersuchung auf Schadstoffe veranlasst.

 

Bei ersten Messungen wurden unter anderem Antimon, Blei, Kupfer und Zink im Staub nachgewiesen, teils oberhalb von Auffälligkeitswerten. Auch Arsen und Zinn wurden festgestellt, allerdings in geringerer Ausprägung. Laut Stadt lassen die bisherigen Ergebnisse jedoch weder eindeutige Rückschlüsse auf die Ursache noch auf eine konkrete gesundheitliche Gefährdung zu.

 

Als mögliche Quelle wird ein früherer Umgang mit schwermetallhaltigen Glasuren im Kunstunterricht vermutet. Eine Nutzung des angrenzenden Brennofens gilt laut Stadt als ausgeschlossen, da dieser seit über 15 Jahren außer Betrieb sei.

 

Die Stadt hat weitere Untersuchungen beauftragt, um die Situation genauer zu klären. Zusätzlich wurde Eltern eine freiwillige Untersuchung von Schülerinnen und Schülern angeboten, um mögliche Belastungen auszuschließen.

 

Der betroffene Bereich soll erst nach abschließender Bewertung wieder genutzt werden. Die Stadt betont, man habe vorsorglich gehandelt und werde über neue Erkenntnisse informieren.

 

Über alle Details im Einzelnen informiert die Stadt auf ihrer Homepage

  

Quelle: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

  

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