
„Was über Jahrzehnte liegen geblieben ist, kann jetzt schneller angegangen werden“, sagte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne), als er am 15. Mai 2026 die „Sanierungsoffensive für den Erhalt von Landesstraßen“ präsentierte. „Mit den Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes schaffen wir mehr Projekte pro Jahr, können andere vorziehen und den Sanierungsstau schneller abarbeiten. Das bedeutet mehr Baustellen, aber auch schnellere Fortschritte.“
In Leverkusen soll die Fahrbahn der L288 saniert werden.
235 Millionen Euro alleine in diesem Jahr
Grundlage ist der „NRW-Plan für gute Infrastruktur“. Daraus fließen 3,5 Milliarden Euro bis 2036 in die Sanierung von Fahrbahnen, einschließlich Radwegen, Brücken und Tunnel an Landes- und Kommunalstraßen.
Alleine in diesem Jahr sollen 235 Millionen Euro verbaut werden. Hinzu kommen 38,55 Millionen Euro für Erhalt und Neubau von Radwegen an Landesstraßen. Aus dem Sondervermögen fließen in 2026 insgesamt 60 Millionen Euro zusätzlich in Landesstraßenerhalt und Radwege. 171 Millionen Euro, davon knapp die Hälfte aus dem Sondervermögen, werden für Erhaltungsmaßnahmen an Bundesstraßen ausgegeben.
Insgesamt sind das rund 500 Millionen Euro für die Straßen und Radwege in NRW.
Die Gesamtliste der Projekte
Landesstraßenmaßnahmen, die über das Sondervermögen finanziert werden
Landesstraßenerhaltungsprogramm aus Landesmitteln
Radwegeprogramm aus Landesmitteln
Quelle: Land NRW
bearb: KA
Foto: anzeiger24.de
Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/
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