
Nach der extremen Hitzewelle Ende Juni, die Meteorologen als „Heat Dome“ (Hitzeglocke) bezeichneten, zieht die Stadt Leverkusen Konsequenzen: Sie hat einen Hitzekrisenplan entwickelt, um auf künftige Hitzeperioden besser vorbereitet zu sein. Hintergrund sind die immer häufigeren und intensiveren Hitzewellen infolge des Klimawandels.
Der Plan legt fest, wann und wie die Stadt auf große Hitzebelastungen reagiert und welche Maßnahmen ergriffen werden. Dabei werden unter anderem Wetterprognosen, Warnungen des Deutschen Wetterdienstes, die Auslastung von Rettungsdiensten und Krankenhäusern sowie die nächtliche Abkühlung berücksichtigt. Insgesamt gibt es fünf Warnstufen – von erhöhter Aufmerksamkeit bis zur Krisensituation.
Je nach Warnstufe werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören verstärkte Informationen für die Bevölkerung, besondere Schutzmaßnahmen für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Bewohner von Flüchtlingsunterkünften. Bei extremer Hitze können zudem kühle Aufenthaltsräume eingerichtet und ein Hitzetelefon geschaltet werden.
Der Hitzekrisenplan baut auf dem bereits vorgestellten Hitzeaktionsplan der Stadt auf und soll regelmäßig an neue Erkenntnisse und Erfahrungen angepasst werden. Ziel ist es, die Bevölkerung besser vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schützen.
Mehr auch zu den fünf Warnstufen, gibt es HIER.
Quelle: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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