Wie RP Online berichtet, wird es zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, seitens der Stadt Leverkusen kein Public Viewing geben. Damit fällt auch die Idee einer Wiederholung des „Sommermärchens“ von 2006 endgültig weg.

 

Vorausgegangen war die Anregung des Leverkusener CDU-Landtagsabgeordneten Rüdiger Scholz, zumindest ein Public Viewing für Spiele der deutschen Nationalmannschaft zu prüfenetwa in der Ostermann-Arena und mit möglicher Unterstützung durch Sponsoren oder Bayer 04 (wie berichtet).

 

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Demnach habe die Stadt Leverkusen auf Nachfrage der RP-Redaktion entsprechende Überlegungen klar abgelehnt. Grund dafür seien vor allem die hohen organisatorischen Anforderungen und die erheblichen Kosten, die mit einer solchen Großveranstaltung verbunden wären. Zusätzlich sei eine Finanzierung über Sponsoren kaum realisierbar, da nur offizielle FIFA-Partner sichtbar sein dürfen.

 

Auch wirtschaftlich und logistisch sehe die Stadt große Hürden: Die Ausgaben für Technik, Sicherheit, Personal und Übertragungsrechte seien sehr hoch, während mögliche Einnahmen unsicher blieben. Zudem spielen strenge Vorgaben des Weltverbandes sowie mögliche Einschränkungen durch Lärm- und Nachtschutz eine Rolle.

 

Nach Einschätzung der Stadt sei ein Public Viewing unter diesen Bedingungen vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage nicht umsetzbar. 

 

Quelle: u.a. RP Online, Symbolfoto: Wilfried Pohnke from Pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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