
Zum 77. Mal beging der Bund der Vertriebenen Leverkusen (BdV) am Ostdeutschen Kreuz auf dem Friedhof Manfort den Tag der Heimat. Die Gedenkrede hielt in diesem Jahr der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland. Er betonte, wie wichtig es ist, angesichts der immer weniger werdenden Menschen, die Flucht und Vertreibung noch persönlich erlebt haben, die Erinnerungsarbeit in veränderter Form in die Zukunft zu tragen.
In ihrem Grußwort erinnerte Bürgermeisterin Annegret Bruchhausen-Scholich daran, dass Leverkusen bis Ende der sechziger Jahre rund 30.000 Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen hatte und damit einen wichtigen Beitrag zur Aufnahme der Menschen geleistet hat, die ihre Heimat zwangsweise verlassen mussten.
Der BdV-Vorsitzende Rüdiger Scholz betonte, „dass der Tag der Heimat ein wichtiger Appell an alle Völker und Staaten der Welt ist, das Recht auf Heimat zu verankern und jede Art der Vertreibung zu ächten. Die Heimatvertriebenen hatten mit ihrer Charta schon 1950 das Fundament für ein geeintes Europa gelegt.“
Quelle: BdV-Vorsitzende Rüdiger Scholz , Foto: BdV Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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